Gesundheitsaktion mit den Kindern der Region Tinki

Blick auf den Ausangate

Blick auf den Berg Ausangate

 

Schon seit vielen Jahren engagiert sich Raymisa in Tinki, einer abgelegenen Region in den Hochanden Perus. So landschaftlich schön diese Region auch ist, es gibt dort leider ein riesiges Defizit an einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung. Wie in jeder Gesellschaft, sind die Leidtragenden auch hier die Kinder. Schlechte Hygiene, kein fließendes Wasser und oft auch Kälte machen vielen Familien zu schaffen. Die Kindersterblichkeitsrate ist hoch, viele sterben an leicht zu behandelten Krankheiten wie Durchfallerkrankungen oder Atemwegserkrankungen.

Es gibt im Dörfchen Tinki zwar eine provisorisch eingerichtete Gesundheitsstation, allerdings ist diese für die Menschen aus den umliegenden abgelegenen Dörfern sehr schwer zu erreichen. Auch das ausgebildete medizinische Personal beschränkt sich auf nur vier Personen; und das für über 15.000 Menschen.

Gesundheitsaktion in Tinki

Gesundheitsaktion in Tinki

Mit großer Unterstützung der Abtei Münster-Schwarzach konnte schon mit vielen Kindern einige Gesundheitsaktionen realisiert werden. Dieses Jahr stand unter dem Schwerpunkt Zahnhygiene, da fast alle Kinder in der Region an Karies leiden.

So besuchte ein Team von Raymisa 5 Schulen der Region, die sich als strategischer Sammelpunkt für alle Kinder mit ihren Familien angeboten haben. Der erste Teil des Besuchs bestand aus einem spielerischen Vortrag einer Zahnärztin, die den Kindern dann an einem großen Zahnmodell genau erklärt hat, wie man sich die Zähne richtig putzt. Die Kinder haben ganz gespannt zugehört und nach anfänglicher Schüchternheit wollten alle einmal das Gelernte am Zahnmodell vorführen.

Anschließend untersuchte der mitgereiste Arzt die Kinder mit Beschwerden. Ein wichtiger Schritt war auch die Registrierung der Kinder, damit sie Anspruch auf die staatliche Gesundheitsversorgung haben.

Zusätzlich konnten die Schulen mit einer kleinen Krankenstation ausstattet werden, mit Krankenliege und einem Schrank gefüllt mit Erste-Hilfe Medikamenten.

Ein weiterer wichtiger Baustein dieser Gesundheitsaktion war die Beschaffung eines mobilen Ultraschallgerätes, das der dortige Arzt mit unglaublicher Freude entgegengenommen hat. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an das Kloster Münsterschwarzach für die tolle Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teresa

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